Siemens hat bekannt gegeben, dass H2 Core Systems das Software- und Automatisierungsportfolio der Siemens Xcelerator-Plattform nutzt, um kompakte, hocheffiziente Wasserstoff-Energiesysteme zu entwickeln und herzustellen. Das Start-up hat sich auf modulare wasserstoffbasierte Energiesysteme spezialisiert, die saubere Energie dort erzeugen und speichern, wo sie benötigt wird.
H2 Core Systems nutzt die Software Designcenter™ X Solid Edge® als Rückgrat seines vollständig digitalen Produktentwicklungsprozesses, wodurch das Unternehmen seine Produkte vor der physischen Fertigung in 3D entwerfen und visualisieren kann. Durch den digitalen Workflow konnte das Unternehmen die Produktionszeit um 50 Prozent verkürzen, die Design- und Anpassungszyklen um 20 Prozent beschleunigen und eine Gesamtwachstumsrate von 70 Prozent erzielen. Designcenter X Solid Edge ermöglicht in Kombination mit Teamcenter® Share von Siemens eine bessere Zusammenarbeit des gesamten Teams in der Cloud, die zügige Erstellung von Marketingmaterialien und technischen Dokumentationen sowie die anschauliche Vermittlung komplexer Designkonzepte gegenüber Kunden und Stakeholdern.

H2 Core Systems nutzt die Software- und Automatisierungsplattform Siemens Xcelerator, um kompakte, hocheffiziente Wasserstoffenergiesysteme zu entwickeln und herzustellen, die saubere Energie erzeugen und speichern (Bildnachweis: H2 Core Systems)
H2 Core Systems nutzt zudem die Automatisierungshardware und -software von Siemens, darunter S7-1200-Kompakt-SPS (speicherprogrammierbare Steuerungen). Das TIA Portal wird bei H2 Core Systems eingesetzt, um die für komplexe Produkte erforderliche Automatisierung zu entwickeln und umzusetzen.
H2 Core Systems wurde im Jahr 2019 in Heide, Deutschland, gegründet. Das Unternehmen produziert und wartet modular konfigurierbare Produktions-, Speicher- und Energiesysteme. Diese verbinden Elektrolyse mit Speicherung, Kompression, Brennstoffzellen und allen Aspekten eines wasserstoffbasierten Ökosystems. Die Systeme sind auf Flexibilität, Erweiterbarkeit und Skalierbarkeit ausgelegt sowie für den Betrieb am Netzanschluss konzipiert. Die Produkte des Unternehmens eignen sich besonders für den kombinierten Einsatz mit Photovoltaik- oder Windkraftanlagen. So lässt sich eine dezentrale, autarke und umweltfreundliche Energieversorgung aufbauen, die weltweit genutzt werden kann.
„In unserer Rolle als Impulsgeber für die Energiewende müssen wir schnell und mit modularen, skalierbaren Energiesystemen auf individuelle Anforderungen reagieren“, sagt Ulf Jörgensen, CEO von H2 Core Systems. „Diese Beschleunigung erfordert eine vollständig digitalisierte, dynamische und effiziente Zusammenarbeit zwischen Vertrieb, Technik, Produktion und Dokumentation. Siemens Xcelerator ermöglicht genau das und verkürzt unsere Markteinführungszeit erheblich.“

H2 Core Systems nutzt die Software- und Automatisierungsplattform Siemens Xcelerator, um kompakte, hocheffiziente Wasserstoffenergiesysteme zu entwickeln und herzustellen, die saubere Energie erzeugen und speichern (Bildnachweis: H2 Core Systems)
„Das Siemens Xcelerator Software-Portfolio, zu dem unter anderem Designcenter und Teamcenter gehören, wurde konzipiert, um Unternehmen wie H2 Core Systems dabei zu unterstützen, effizienter zu entwickeln und zusammenzuarbeiten“ sagt Joe Bohman, executive vice president, PLM Products bei Siemens Digital Industries Software. „Die Unternehmen können das gesamte Produkt dreidimensional visualisieren und nahtlos mit allen Beteiligten orts- und geräteunabhängig bei der Entwicklung zusammenarbeiten. Dadurch sind sie in der Lage, signifikante Designänderungen bereits vor Produktionsbeginn vorzunehmen und Zeit sowie Kosten zu sparen. Dies beschleunigt die Entwicklung neuer Lösungen, fördert Innovation und ermöglicht die schnelle Anpassung an individuelle Kundenanforderungen. Die Technologien von Siemens helfen ihnen, komplexe Arbeitsschritte zu reduzieren und nachhaltige Energiesysteme schnell dorthin zu bringen, wo diese benötigt werden.“
Im Rahmen eines kürzlich durchgeführten Projekts hat H2 Core Systems ein vollständig autonomes Energiesystem für eine Schule in Niger entworfen und gebaut. Das Ergebnis ist eine unabhängige, emissionsfreie Stromversorgung, bei der Sonnenenergie genutzt wird, um Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten. Der erzeugte grüne Wasserstoff wird gespeichert und kann bei Bedarf später wieder in Strom umgewandelt werden. So entsteht eine unabhängige, emissionsfreie Stromversorgung – ohne Diesel, ohne instabile Stromnetze und ohne lange Lieferketten für fossile Brennstoffe.

Digital workflow with Designcenter X Solid Edge and Teamcenter Share accelerates design and customization by 20 percent and helps to halve production time (Image credit: H2 Core Systems)
„Durch die Kombination modularer Wasserstoffenergiesysteme mit der fortschrittlichen Software und Automatisierungshardware von Siemens können wir weiterhin weltweit nachhaltige Energielösungen anbieten, uns schnell an Kundenbedürfnisse anpassen und unsere Wirkung vergrößern“, sagt Thorsten Claussen, Head of Mechanical Engineering bei H2 Core Systems. „Wir nutzen Designcenter X Solid Edge, um unsere dynamische Produkt- und Produktionsplanung vollständig zu digitalisieren. Mithilfe der innovativen Lösungen für verteilte Teams und hohe Variabilität können wir unsere Entwicklungsprozesse und Produktionsvorbereitungen deutlich beschleunigen. So verkürzen wir die Markteinführungszeit unserer wasserstoffbasierten Energiesysteme signifikant.“
Um mehr über H2 Core Systems und den Einsatz des Siemens Xcelerator-Portfolios aus Software und Automatisierungshardware zu erfahren, sehen Sie sich das Video auf YouTube an oder besuchen Sie https://resources.sw.siemens.com/en-US/case-study-h2-core-systems/



