Siemens gab heute bekannt, dass Single Use Support Siemens Xcelerator einsetzt, Das Unternehmen ist Anbieter innovativer Einwegtechnologien für Produkte im Bereich des Flüssigkeits- und Kühlkettenmanagements für die Pharmaindustrie. Ziel des Einsatzes von Xcelerator ist es, die Vorlaufzeiten bei der Konzeption, Entwicklung und Automatisierung von Systemen und Verbrauchsmaterialien für Abfüllen, Einfrieren, Lagerung und Transport empfindlicher Flüssigkeiten wie Impfstoffen zu verkürzen.
Das in Österreich und den USA ansässige Unternehmen Single Use Support stellt Verbrauchsmaterialien und Systeme für die Abfüllung und Dosierung flüssiger Arzneimittel und Impfstoffe her. Zudem bietet das Unternehmen Produkte für deren kontrolliertes Einfrieren, Lagern und Transportieren bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt. Die Produkte von Single Use Support schließen zuverlässig die Lücke zwischen der Herstellung und der Verwendung dieser empfindlichen pharmazeutischen Substanzen. Sie tragen dazu bei, dass diese sicher ankommen und an beiden Enden der Lieferkette einfach zu handhaben sind.
Single Use Support nutzt Designcenter™ und Teamcenter®, die beide zum Siemens Xcelerator-Portfolio für Industriesoftware gehören. Designcenter unterstützt Single Use Support bei der Erstellung präziser, skalierbarer Konstruktionen, die den hohen Anforderungen der Life-Sciences- und Biopharma-Branche gerecht werden. Die Anwendungsbereiche reichen von Maschinen zu Transportgestellen und vom Entwurf von Einwegbaugruppen wie 2D-Beuteln und Transferverteilern bis hin zu komplexen Anlagen und Maschinen für die Abfüllung und das Einfrieren von Wirkstoffen.

Markus Fürhapter, Chief Technology Officer (CTO) bei Single Use Support (Image credit: Single Use Support)
„Designcenter ist für uns ein echter Meilenstein. Dank seiner Flexibilität und Skalierbarkeit können wir die Anforderungen der Branche schnell umsetzen und gleichzeitig die Genauigkeit unserer Entwürfe gewährleisten“, sagt Markus Fürhapter, Chief Technology Officer (CTO) bei Single Use Support. „Designcenter bietet die perfekte Balance zwischen Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit, sodass wir innovative Lösungen effizient entwickeln können. Die intuitive Benutzeroberfläche und die Fähigkeit, Entwürfe mittlerer Komplexität zu bearbeiten, haben sich sowohl für erfahrene Ingenieure als auch für Neueinsteiger als unschätzbar wertvoll erwiesen.“
Komplexe Anforderungen an die Lieferkette machen PLM notwendig
Die Komponenten für Gefrieranlagen einschließlich der Steuerungsausrüstung werden von Partnerunternehmen hergestellt. Die Konstruktion, Programmierung und Endmontage der Siemens-Steuerungssysteme sowie die Auslegung der Anlagen erfolgen vollständig im eigenen Haus. Das starke Wachstum veranlasste das Unternehmen zur Einführung eines professionellen Product-Lifecycle-Management-Systems (PLM). Nach intensiver Recherche, einschließlich Referenzbesuchen bei anderen Unternehmen, entschied sich Single Use Support für Siemens Teamcenter als PLM-Lösung. Unterstützt wurde die Einführung durch den Siemens-Vertriebspartner ACAM.
„Der Einsatz von Teamcenter für das Änderungsmanagement vereinfacht die Ermittlung der betroffenen Komponenten und Systeme zur Dokumentation von Änderungen enorm. So lässt sich nicht nur sehr leicht erkennen, wie etwas definiert ist, sondern auch warum“, sagt Fürhapter. „Mit Designcenter und Teamcenter haben wir unsere Entwicklung vollständig digitalisiert und die Projektlaufzeiten um bis zu 15 Prozent verkürzt. Durch um 25 Prozent kürzere Konstruktions- und Anpassungszyklen können wir sofort auf Kundenanforderungen reagieren und innovative, präzise Lösungen liefern.“

Single Use Support nutzt Designcenter seit der Gründung des Unternehmens zur Entwicklung von Verbrauchsmaterialien sowie von Systemen für seine pharmazeutischen Logistiklösungen. (Bildquelle: Single Use Support)
„Pharmaunternehmen stehen unter dem Druck, Therapien schneller zum Patienten zu bringen und gleichzeitig beispiellose Komplexität in der Fertigung und in den Lieferketten zu bewältigen. Single Use Support zeigt, wie ein ‚Digital-First‘-Ansatz diesen Druck in einen Wettbewerbsvorteil verwandeln kann“, sagte Christopher Unkauf, Country Manager für Österreich und die Schweiz sowie Vice President für die strategischen DACH-Märkte bei Siemens Digital Industries Software. „Durch den Einsatz von Siemens Xcelerator haben sie eine skalierbare, lückenlos rückverfolgbare Entwicklungsumgebung geschaffen, die die Markteinführung beschleunigt und die Qualitätsstandards in der gesamten Branche erhöht. Wir sind stolz darauf, ihr Wachstum und ihren Beitrag zu lebenswichtigen Therapien weltweit zu unterstützen.“
Zuverlässige Automatisierung mit Siemens Automation
Single Use Support nutzt zudem das Siemens-Portfolio an Automatisierungshardware und -software, um die für seine Technologien erforderlichen präzisen Automatisierungsanforderungen zu erfüllen. Die zentrale Open Controller-Einheit Siemens SIMATIC ET 200SP vereint die Funktionen einer PC-basierten Steuerung mit Visualisierung, PC-Anwendungen sowie zentralen Ein- und Ausgängen. Die Soft-SPS arbeitet völlig unabhängig vom Betriebssystem und verbindet die Vorteile der SIMATIC-Steuerungen mit denen PC-basierter Lösungen, ohne die hohe Zuverlässigkeit und Systemverfügbarkeit zu beeinträchtigen, für die diese Steuerungen bekannt sind.

Single Use Support nutzt Designcenter seit der Gründung des Unternehmens zur Entwicklung von Verbrauchsmaterialien sowie von Systemen für seine pharmazeutischen Logistiklösungen. (Bildquelle: Single Use Support)
Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Siemens Single Use Support dabei unterstützt, seine Vorlaufzeiten zu verkürzen und mehr Innovation in die Pharmaindustrie zu bringen, lesen Sie die ausführliche Fallstudie: https://resources.sw.siemens.com/en-US/case-study-single-use-support



